Ich erinnere mich an eine Nacht mit Dir am Strand. Vor uns ein Meer, über uns ein Meer, ein Sternenzelt, das sich vom Horizont an über unsere Köpfe erstreckt. Ich spüre die Wärme Deines Körpers. Aus der Ferne dringt das Geräusch der großen Schiffsturbinen an unsere Ohren. Ab und zu kreischt eine Möwe am Nachthimmel. – Was ist der Mensch im Angesicht eines kosmos? Pascals „unendliche Weiten“ kommen einem in den Sinn. Was war das für eine Philosophie, die noch über einen kosmos-Begriff in ihrem Grundrepertoire verfügte! Göttliche, schmuckvolle Ordnung. Ich möchte mit Dir in diesen kosmos hineinfliegen; zum Mond wie in einer frühen Kindheitserinnerung der Maikäfer Sumsemann mit Peterchen und Ursel flog. Wir würden der Regentrude und der Blitzhexe einen Besuch abstatten und auf der Sternenwiese Rast machen. Ich kuschle mich in Deine Jacke, möchte in Dich hineinkriechen. – Wenn ich mal tot bin, werde ich einen unbescheidenen Wunsch an den Schöpfer richten: Ich möchte ein Stern sein, der Dir leuchtet. :-) Der kosmos schweigt. Weit in der Ferne das Licht des Leuchtturms. Ein Sternchen direkt über uns blinkt. -

Ein Kommentar

  1. Ich wurde auf eine neue Reise mitgenommen,
    durch Dich, mein Freund, als Du Deine Hand ausstrecktest.
    Du führtest mich durch Orte,
    die ich längst verloren glaubte.

    Das Wunder dieser Erinnerungen,
    nun durch die Augen eines Anderen betrachtet,
    erfüllt mein Herz mit Hoffnung und Freude.
    Es erneuert meinen Lebenswillen.

    Ich kann Dir nicht genug danken.
    Meine Worte gehen fehl.
    Du hast all meine Wertschätzung und Liebe.
    Ich freue mich auf unsere nächste Reise.

    Liebe Grüße
    Temp=)


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