Ich erinnere mich an eine Nacht mit Dir am Strand. Vor uns ein Meer, über uns ein Meer, ein Sternenzelt, das sich vom Horizont an über unsere Köpfe erstreckt. Ich spüre die Wärme Deines Körpers. Aus der Ferne dringt das Geräusch der großen Schiffsturbinen an unsere Ohren. Ab und zu kreischt eine Möwe am Nachthimmel. – Was ist der Mensch im Angesicht eines kosmos? Pascals „unendliche Weiten“ kommen einem in den Sinn. Was war das für eine Philosophie, die noch über einen kosmos-Begriff in ihrem Grundrepertoire verfügte! Göttliche, schmuckvolle Ordnung. Ich möchte mit Dir in diesen kosmos hineinfliegen; zum Mond wie in einer frühen Kindheitserinnerung der Maikäfer Sumsemann mit Peterchen und Ursel flog. Wir würden der Regentrude und der Blitzhexe einen Besuch abstatten und auf der Sternenwiese Rast machen. Ich kuschle mich in Deine Jacke, möchte in Dich hineinkriechen. – Wenn ich mal tot bin, werde ich einen unbescheidenen Wunsch an den Schöpfer richten: Ich möchte ein Stern sein, der Dir leuchtet.
Der kosmos schweigt. Weit in der Ferne das Licht des Leuchtturms. Ein Sternchen direkt über uns blinkt. -
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Temps Weblog- Zwischenzeitlicher Zustand 17. Januar 2009Den Lagebericht zur persönlichen Situation muss ich leider vermeiden, da gewisse Umstände mich zwingen wegzufahren. Es ist kalt geworden in Deutschland, nicht nur hinsichtlich der Außentemperaturen. Wenn man beschließt, eine Kurskorrektur vorzunehmen, wird man oft für verrückt gehalten. Verrückt waren meine letzten vier Jahre, jetzt befinde ich mich in der […]temporarilysilent
- Weltverständnis 8. Dezember 2008Experimenten zufolge scheinen moralische Betrachtungen eine Rolle in den meisten grundsätzlichen Konzeptionen der Menschen zu spielen. Die Implikation liegt darin, dass sich der normale Weg eines Weltverständnisses radikal von dem unterscheidet, das wir in den Wissenschaften suchen. Obwohl dieses keine besondere Form einer semantischen Fragestellung beinhal […]temporarilysilent
- Alternativfrage 6. Dezember 2008Wer oder was sorgt dafür, dass das, was ich wähle, dieses ist und nicht jenes? Bin ich es, die die Entscheidungen trifft, oder ist es irgendetwas in mir, das für mich die Entscheidungen trifft? Z.B. ein cartesianischer Homunculus? Wenn ich es bin, die entscheidet, wer oder was bin ich dann? Alternativerweise, wenn es einen Homunculus gibt, [...]temporarilysilent
- Freiheit 5. Dezember 2008In der Antike wurde Freiheit vorwiegend als Freiheit der Polis verstanden. Das gesellschaftlich freie Miteinanderleben bildete sich erst in der Neuzeit aus einem Autonomieverständnis heraus. Durch einen Anstoß von Kierkegaard wurde im 20.Jhdt. innerhalb der Existentialphilosophie Freiheit thematisiert.temporarilysilent
- Verlegenheit 21. November 2008Wie sollte ich beschreiben wie es mir schon seit Tagen geht? Ich habe in letzter Zeit wenig in dieses Weblog geschrieben, da ich mehr die Online – Kommunikation ausprobiert habe. Allerdings sind diese virtuellen Eskapaden wenig von Erfolg gekrönt. Wesentliches scheint zu fehlen. Was passiert, wenn das logon didonai versagt und wir von der „Dämon […]temporarilysilent
- Privatssphäre 2. November 2008Als die erste Ausgabe von „Verstand und Gefühl“ veröffentlicht wurde, waren alle 750 Exemplare im Juli 1813 ausverkauft. So wurde eine zweite Ausgabe für Oktober 1813 anvisiert. Die erste Edition wurde veröffentlich mit dem Autor „only by a lady“. Die zweite Ausgabe war ebenso anonym und versehen mit dem Zusatz „von der Autorin […]temporarilysilent
- Zur Situation 22. Oktober 2008Gestern war ich auf einer Geburtstagsfeier gewesen, auf der sich die meisten Gäste zwischenzeitlich angeschwiegen haben. Ich hätte zwar von meinen Erlebnissen auf der Frankfurter Buchmesse noch ausführlicher berichten können, vorallem darüber, wie man eine geballte Informationsflut in drei Leinentaschen mit nach Hause nimmt, aber ich habe es unterlassen. Zud […]temporarilysilent
- Einsamkeit 10. September 2008Ich fand dieses Bild auf Deviant.com. Persönliche Besorgnis wird transformiert in einen post-apokalyptischen Alptraum – das Subjekt scheint verloren.temporarilysilent
- Harmonie versus Panik 9. September 2008Harmonie im nicht- musikalischem Sinne, ist ein Konzept, das vielen Kulturen gemein ist, da es ein „metaphysisches „Phänomen beschreibt. Wie schon im alten Griechenland ist Harmonie die Interaktion von mindestens zwei Teilen , um ein Ganzes zu erzeugen, welches die Eigenschaften seiner Elemente transzendiert. Heute stand ich in beständiger Intera […]temporarilysilent
- Warten auf Godot 4. September 2008Die Handlung des Theaterstücks “Warten auf Godot“ lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Warten. Samuel Beckett sprengt damit jedwede Erwartungen an ein Drama. In Warten auf Godot passiert nichts, es gibt keine tiefgründigen Charaktere, sondern clowneske Figuren. Statt großer Monologe macht sich der Eindruck eines unverständlichen Gefasels bre […]temporarilysilent
- Zwischenzeitlicher Zustand 17. Januar 2009
Ein Kommentar
Ich wurde auf eine neue Reise mitgenommen,
durch Dich, mein Freund, als Du Deine Hand ausstrecktest.
Du führtest mich durch Orte,
die ich längst verloren glaubte.
Das Wunder dieser Erinnerungen,
nun durch die Augen eines Anderen betrachtet,
erfüllt mein Herz mit Hoffnung und Freude.
Es erneuert meinen Lebenswillen.
Ich kann Dir nicht genug danken.
Meine Worte gehen fehl.
Du hast all meine Wertschätzung und Liebe.
Ich freue mich auf unsere nächste Reise.
Liebe Grüße
Temp=)