Sich naßregnen zu lassen, vermeidet man im allgemeinen. – Es sei denn, es geschieht zu einem Zeitpunkt, da man sich der durchnäßten Kleidung beizeiten entledigen kann und – eine geeignete Landschaft bildet zum Regenguß die Kulisse. Geeignet ist etwa ein See – schon deshalb, weil auch sein Element das Wasser ist. Von Wasser umgeben zu sein, von ihm eingehüllt und durchdrungen zu sein, bedeutet für einen Landtreter, der Natur ein Stück mehr ausgesetzt zu sein. - Zwar spricht die Natur noch nicht zu einem, aber man hört dem Regen den bestimmten Artikel gleichsam an. Vielleicht schaut er einen an. – Das kleine Mädchen, das mich am Ende meines Spaziergangs aus dem sicheren Wageninneren anstaunte, mag gedacht haben, ich käme vom Schwimmen. Kinder haben Ideen. Aber zurückkehren wollte ich da auch nicht mehr.
Im Regen am See
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Lieber Nauplios,
es muss schön sein, so vom Regen durchdrungen zu werden, gerade bei einem Spaziergang um den See.
Hier haben wir für bestimmte widrige Wettersituationen
den Deich. Das macht dann auch Spaß, wenn es stürmt und regnet .:-)
Liebe Grüße,
Temp
Liebe Temp!
Der Deich – oh ja, wie könnte ich den Deich vergessen?!
Ich erinnere mich noch gut an unseren Kampf gegen die Elemente, an den Wind und den Regen an einem Freitagnachmittag. Aber wir haben ja jetzt auch ein Rezept dagegen: Cognak.
Liebe Grüße
Nauplios